AHA Academy

Weiterbildungsangebote im Bereich Wissenschaftskommunikation – von AHA Einrichtungen für Teilnehmende aus AHA Einrichtungen.

Die AHA Academy bündelt Weiterbildungsangebote im Bereich Wissenschaftskommunikation, die allen Forschenden, Kommunikatorinnen und Kommunikatoren der AHA-Einrichtungen offenstehen. Sie bringt das Fachwissen aus dem AHA-Netzwerk mit dem von externen Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen der Wissenschaftskommunikation zusammen. Dadurch ermöglicht die AHA Academy einen Wissensaustausch über Institutionen hinweg. So profitieren alle vom großen Wissensschatz und von unterschiedlichen Sichtweisen und Erfahrungen aus dem AHA-Netzwerk. 

Die Teilnahme ist in der Regel kostenfrei und derzeit nur für Forschende, Kommunikatorinnen und Kommunikatoren der AHA-Einrichtungen möglich. Daher sind Anmeldungen nur mit einer dienstlichen E-Mail-Adresse einer AHA-Institution gültig.

Aktuelle Angebote

Kurzbeschreibung:
Dieses Training richtet sich an alle, die Wissenschaftsthemen über Social Media kommunizieren möchten. Die Teilnehmenden lernen welche Zielgruppen auf welchen Kanälen aktiv sind, welche Content-Arten es gibt und warum strategische Planung und Community Management wichtig sind. Durch praktische Tipps und Best Practices wird vermittelt, wie Beiträge aufgebaut und gestaltet werden können.
Ziel des Workshops: Berührungsängste abzubauen und Grundlagenwissen für die Kommunikation wissenschaftlicher Inhalte auf Social Media zu vermitteln.

Im Mittelpunkt stehen die Kanäle Instagram und LinkedIn.

Veranstalter:  Hochschule München

Dozentin:  Heidi Bundschus, Referentin für crossmediale Kommunikation/Chefin vom Dienst

Zielgruppe: Personen, die keine bis wenig Erfahrung mit Social Media haben und in Zukunft gerne einen Social Media-Kanal betreuen und auf diesem kommunizieren wollen. Es geht insbesondere um wissenschaftliche und institutionelle Themen.

Maximale Zahl der Teilnehmenden: 15 Personen

Anmeldung bis 9. März

In Planung

Künstliche Intelligenz (KI) bietet neue Möglichkeiten für die Evaluation von Wissenschaftskommunikation – von der Planung bis zur Auswertung. Im Workshop erproben wir KI-gestützte Methoden hands-on, wie z.B. Ziele operationalisieren, Fragen entwickeln, Beobachtungsbögen erstellen, Evaluationen planen. Zudem testen wir KI in der Auswertung, etwa von Online-Feedback oder der Kategorisierung visueller Rückmeldungen. Dabei reflektieren wir Chancen und Grenzen: Welche Prompts funktionieren? Wie verlässlich sind die Ergebnisse?

Ziel des Workshops ist es, einen verantwortungsvollen und praxisnahen Einsatz von Künstlicher Intelligenz als Werkzeug für die Evaluation von Wissenschaftskommunikation zu vermitteln. Die Teilnehmenden lernen, wie KI entlang des gesamten Evaluationsprozesses sinnvoll eingesetzt werden kann – von der Planung über die Datenerhebung bis hin zur Auswertung und Berichterstellung – und wie dabei wissenschaftliche Qualität, Transparenz und ethische Standards gewahrt bleiben.

Referentin/Referent:

Monica Déchène (Evaluationskoordination des Munich Science Communication Lab der LMU) und
Dr. Bernhard Goodwin (Executive Director des Munich Science Communication Lab)

Zielgruppe:

Der Workshop richtet sich an Personen, die in der Wissenschaftskommunikation tätig sind oder diese erforschen, insbesondere:

  • Kommunikationsverantwortliche aus Pressestellen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen,
  • kommunizierende Forschende,
  • Personen in leitenden oder entscheidenden Rollen in der Wissenschaftskommunikation, die mit Evaluation befasst sind,
  • sowie Forschende im Bereich Wissenschaftskommunikation.

Informationen zur Anmeldung folgen

Kompakt in die Welt der Wissenschaftskommunikation eintauchen. Der multimediale Selbstlernkurs vermittelt die grundlegenden Elemente der Wissenschaftskommunikation, zeigt zentrale Akteurinnen und Akteure sowie Rollen im Feld auf und unterstützt dabei, erfolgreiche Kommunikationsansätze zu erkennen.

Inhalte: 

  • Was unterscheidet interne von externer Wissenschaftskommunikation?
  • Wer sind die Akteur:innen im Feld – und wie interagieren sie?
  • Welche Dimensionen – Zielgruppen, Formate, Ansprache – sind entscheidend für erfolgreiche Kommunikation?

Infos zur Anmeldung folgen

Genauere Infos zu Inhalten und Anmeldung folgen

Über die AHA Academy

AHA – The Science Communication Hub ist ein Experimentier- und Lernraum für Wissenschaftskommunikation. Die AHA Academy unterstützt dies, indem sie ihr Angebot an aktuellen Bedarfen und Trends in der Wissenschaftskommunikation ausrichtet. Sie greift ein breites Themenspektrum auf, das sie in unterschiedlichen Formaten vermittelt, darunter u. a. Workshops, Seminare, Vorträge, Trainings, Online-Kurse oder Diskussionsrunden. Ziel ist es, einen nachhaltigen Kompetenzaufbau bei allen Akteurinnen und Akteuren der Wissenschaftskommunikation zu ermöglichen – und zudem die Vernetzung in diesem Bereich zu fördern.

Die Angebote der AHA Academy werden zum Teil von Referentinnen und Referenten aus den AHA-Einrichtungen konzipiert und durchgeführt („Von AHA – für AHA“), zum Teil durch ausgewiesene externe Expertinnen und Experten. Sie finden dezentral an den Einrichtungen des Netzwerks im Großraum München oder online statt.

Vergangene Termine

Kurzbeschreibung:

Es braucht viele Perspektiven, um die von Wissenschaft und Technik durchdrungene Welt um uns herum zu erfassen und zu gestalten. Wenn Interessen und Werte verschiedener gesellschaftlicher Gruppen einbezogen werden, können Kontroversen sichtbar werden. Wissenschaftskommunikation entwickelt sich seit Jahren von reinen Informations- und Erklärformaten hin zu Dialogangeboten: Nur im Dialog können die verschiedenen Perspektiven zusammengebracht werden, nur im Dialog lassen sich Kontroversen verhandeln.

Wo liegen Möglichkeiten und Herausforderungen der Diskussion aktueller und kontroverser Themen? Wie funktionieren Dialogveranstaltungen? Welche Arten der Moderation gibt es im Spannungsfeld von Talkshow und Konsensuskonferenz? Im Workshop diskutieren die Teilnehmenden Dialog-Beispiele und erhalten Informationen und Anregungen zur Konzeption und Durchführung eigener Dialogveranstaltungen zu aktuellen Themen aus Wissenschaft und Technik.

Veranstalter: acatech

Referent: PD Dr. Marc-Denis Weitze, Leiter Kommunikation, Gesellschaft & Dialog, acatech

Zielgruppe: Mitglieder des AHA-Netzwerks aus dem Kommunikationsumfeld, die Dialogveranstaltungen bereits moderieren oder moderieren werden, sind herzlich eingeladen zu Input, Austausch und Update

Kurzbeschreibung:
Große Sprachmodelle wie ChatGPT sind längst im Alltag von Pressestellen und Kommunikationsabteilungen angekommen – doch was können die KI-Tools wirklich leisten? In diesem praxisorientierten Workshop lernen Sie, wie Sie Large Language Modelle mit professionellen Prompttechiken und Frameworks effizient einsetzen und damit bestmögliche Ergebnisse erzielen.

Außerdem reflektieren wir ethische und rechtliche Fragen rund um KI-Einsatz und Textautomatisierung. Für alle, die mehr wollen als Spielerei – und wissen möchten, wie KI in der Wissenschaftskommunikation sinnvoll genutzt werden kann.

Veranstalter: Bayerische Akademie der Wissenschaften

Termin: 9. und 10.12.2025, 9-13 Uhr

Dozentin: Dr. Caroline Mayer, Wissenschaftsjournalistin/Linguistin, Akademie der Bayerischen Presse

Kurzbeschreibung:
Individuen und Gesellschaft stehen zahlreichen gesundheitlichen Herausforderungen gegenüber – seien es Infektionskrankheiten, Folgen von Hitze oder chronische Erkrankungen. Viele Gefahren lassen sich durch adäquate Präventionsmaßnahmen, wie Impfungen, Hitzeschutz oder gesunde Ernährung, eingrenzen, weshalb eine gute Kommunikation der jeweils aktuellen Evidenzlage zu Risiken und Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten zentraler Bestandteil einer guten Gesundheitsversorgung der Gesellschaft ist. Allerdings steht eine gute Kommunikation der aktuell besten verfügbaren medizinischen Evidenz Herausforderungen gegenüber. So handelt es sich dabei häufig um komplexe und im Wandel begriffliche Informationen über die Risiken und Wahrscheinlichkeiten, die nur schwer verständlich und nachvollziehbar kommuniziert werden können. Gleichzeitig gilt es, Menschen mit ganz unterschiedlichen Vorkenntnissen, Bedürfnissen und Lebensstilen zu erreichen.

Zentraler Schlüssel einer effektiven Gesundheitskommunikation sind daher evidenzbasierte Strategien, die die Bedürfnisse der Zielgruppen genauso wie die jeweils beste verfügbare wissenschaftliche Evidenz zu Vermittlungsstrategien in den Blick nehmen, um Menschen zu befähigen, Risiken besser einzuschätzen und gesunde Verhaltensweisen zur Gewohnheit werden zu lassen. Ein breites Feld an Akteuren unterstützt die Wissenschaft in der Verbreitung durch Expertise und eine Vernetzung in die Gesellschaft hinein. In der Veranstaltung werden aktuelle Erkenntnisse zu diesem Themenfeld vermittelt und in einer Fishbowl-Debatte gemeinsam reflektiert.

Veranstalter: LMU

Termin: 10.11.2025, 16:00 bis 18:00 Uhr

Dozentinnen
Prof. Dr. Constanze Rossmann (LMU, Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft – Schwerpunkt Gesundheitskommunikation)
Nora Schmid-Küpke (Impfkommunikation, Robert Koch-Institut)
Sigrid März (freischaffende Wissenschaftsjournalistin, Redakteurin und Autorin)

Zielgruppe:
Forschende in München mit Interesse an Gesundheitskommunikation
Studierende Medizin, Public Health und Lebenswissenschaften
Studierende der Kommunikationswissenschaft

Maximale Zahl der Teilnehmenden: 120 Personen

Kurzbeschreibung:
Geschichten helfen uns, Inhalte besser zu verstehen und zu erinnern. Auch bei komplexen Themen. Das macht Storytelling zu einem idealen Tool in der Wissenschaftskommunikation. In diesem Workshop lernst du anhand von praktischen Beispielen aus Serien, Literatur und Podcasts, wie die effektivsten Storytelling-Werkzeuge funktionieren – und wie sie sich konkret in der Wissenschaftskommunikation anwenden lassen. Teilnehmer*innen können eigene Forschungsprojekte mitbringen und werden dabei unterstützt, ein Storyboard für ihr Vorhaben zu entwickeln. Denn: Gute Forschung und gute Geschichte haben oft mehr Parallelen als man denkt. Man muss sie nur erkennen.

Veranstalter: MSCL

Termin: 24. und 31.10.2025, jeweils 10:00 - 17:00 Uhr

Dozent: André Dér-Hörmeyer, Journalist, Podcast-Producer und Storytelling-Berater für die ARD beim Bayerischen Rundfunk. André wurde für seinen Storytelling-Podcast “Wild Wild Web” u.a. mit dem Deutschen Podcastpreis, dem Axel Springer Preis und dem Ernst Schneider Preis für Wirtschaftsjournalismus ausgezeichnet. Er beschäftigt sich schwer-punktmäßig mit Wissenschaftsthemen, Digitalkultur und neuen Erzählformen im Journalismus.

Zielgruppe: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Kommunikationsambitionen und Wissenschaftskommunikation

Maximale Zahl der Teilnehmenden: 15 Personen