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„Was mich nicht umbringt“ – KI, Bildung und Resilienz in unsicheren Zeiten

INDOR-Ringvorlesung: KI and Me - Disruption und Resilienz
Prof. Erik Ode fordert, den Blick auf den pädagogischen Schlüsselbegriff Resilienz durch die Wahrnehmung der Spannung zwischen Stärke und Verletzlichkeit zu differenzieren.

Resilienz gilt in der Pädagogik seit Langem als Schlüsselbegriff: mal als Förderung von Schutzfaktoren, mal als Kultivierung der Widerstandskräfte – „Was mich nicht umbringt, macht mich stärker“. Doch die Rede von der fehlenden Belastbarkeit der Gen Z oder der „verweichlichten Jugend“ zeigt auch die Kehrseite des Begriffs: Wer scheitert, hat nicht genug in seine Anpassung investiert. Ein differenzierter Blick entsteht erst in der Spannung zwischen Stärke und Verletzlichkeit. Gerade als fühlende, verwundbare Wesen sind Menschen dazu in der Lage, Krisen zu überstehen und Wandel zu gestalten – individuell wie kollektiv, auch in einer von Künstlicher Intelligenz geprägten Welt.

Weitere Infos:
https://www.unibw.de/indor/ringvorlesung/2026


Kategorie

Sprache

Vortrag
Hybrid
11.02.2026
11:30
–12:30
Universität der Bundeswehr München, Werner-Heisenberg-Weg 39, 85579 Neubiberg – und Online
Kostenlos
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