Hochschule München
Sefarad, Al-Andalus, Hispania und das Erbe der Vielstimmigkeit
Mythos oder Zukunftsvision?
Ringvorlesung FK13 „Zeiten der Extreme“

„Wir erleben eine Zeitenwende“, hatte Bundeskanzler Scholz nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 im Deutschen Bundestag gesagt. Die vermeintliche Stabilität des 20. Jahrhunderts scheint dahin, globale Herausforderungen und Krisen nehmen zu, soziale Ungleichheit wächst, und extreme Ansichten sowie Verhaltensweisen gewinnen Raum. Gesellschaften und Strukturen scheinen der Polykrise in einer Zeit teils revolutionären technologischen, wirtschaftlichen, sozialen und politischen Wandels nur noch bedingt gewappnet zu sein. Radikalismus und Extremismus gefährden Menschen und Institutionen. Und dabei sind viele beobachtbare Phänomene gar nicht neu, aber sie waren selten so prominent.
Die Ringvorlesung „Zeiten der Extreme“ beschäftigt sich mit Extremen unserer Zeit aus unterschiedlichen Fachdisziplinen und lädt nicht nur ein, sich auf diese unterschiedlichen Perspektiven einzulassen, sondern auch zu reflektieren und mit zu diskutieren. Sachkenntnis erleichtert die Bewertung beobachteter Phänomene und hilft dabei, extremistischen Bestrebungen adäquat entgegenzutreten.
Im Vortrag von Prof. Dr. Begoña Prieto Peral geht es um das Thema „Sefarad, Al-Andalus, Hispania und das Erbe der Vielstimmigkeit. Mythos oder Zukunftsvision?“.
Weitere Termine: https://mediapool.hm.edu/media/fk13/fk13_lokal/news_45/Rv-26-A2-Stand-0202.pdf
Kategorie
Sprache
Veranstalter
Vortrag
Vor Ort
19.05.2026
,
17:00
–18:30
Hochschule München, Dachauer Str. 100a, Raum T 0.020, 80636 München
Kostenlos
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