Technische Universität München
Auf ins Archiv: Is this a man’s world?
Öffentliche Führungen durch das TUM Archiv
Erfahren Sie mehr über die Anfänge weiblicher Hochschulbildung und den aktuellen Stand der Gleichstellung.
Historisches Material aus dem Archiv dokumentiert die Anfänge weiblicher Hochschulbildung an der TUM. 1905 genehmigte Prinzregent Luitpold offiziell ein Studium von Frauen an der THM. Im selben Jahr wurde Agnes Mackensen als erste ordentliche Studentin immatrikuliert; 1915 erhielt sie ihr Diplom. Zur Zeit der Weimarer Republik stieg das Frauenstudium zögerlich an und kam während der NS-Zeit fast zum Stillstand. Doch der Krieg bot auch Chancen für erste wissenschaftliche Karrieren von Frauen, die in der Nachkriegszeit jedoch wieder zurückgingen.
Heute wirkt die TUM darauf hin, Lehre, Forschung und Führungsrollen gerechter zu verteilen. Die aktuelle Bilanz: rund 24 Prozent Professorinnen, 36 Prozent Studentinnen und 39 Prozent Wissenschaftlerinnen. Zudem stammen etwa 36 Prozent der abgeschlossenen Promotionen an der TUM von Frauen. Was zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch eine Ausnahme darstellte, gilt heute beinahe als Selbstverständlichkeit – und doch gibt es immer noch Handlungsbedarf.
Aktueller Stand der Gleichstellung an der Universität
Für die Führung konnten wir Anja Quindeau vom TUM Gender Equality Office für einen Gastbeitrag gewinnen, um mit ihr auf den aktuellen Stand der Gleichstellung an der TUM zu blicken. Sie präsentiert die neuesten Zahlen, Trends und Fortschritte und diskutiert mit uns, in welchen Bereichen noch Entwicklungspotential besteht. Die Veranstaltung zeigt, wie frühe Entscheidungen langfristige Auswirkungen haben können und welche Schritte nötig sind, um Hochschulen inklusiver zu gestalten.
Kategorie
Sprache
Veranstalter
Führung
Vor Ort
04.03.2026
,
17:00
–18:00
TUM Archiv, München (Stammgelände)
Kostenlos
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