acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften
Ergebnispräsentation Datengetriebene Demenzprävention
Demenzerkrankungen verursachen hohe Belastungen für Betroffene, Angehörige, aber auch für die Wirtschaft und das gesamte Gesundheitssystem. Aktuelle Studien zeigen, dass mit präventiven Maßnahmen die Zahl der Erkrankungen und die damit verbundene Krankheitslast deutlich reduziert werden kann. Datengetriebene Ansätze sind hierfür der Schlüssel. Sie versprechen eine große Hebelwirkung, die es gezielt zu nutzen gilt.
In einer gemeinsamen Stellungnahme entwickeln acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften sechs Handlungsansätze, um die Potenziale einer datengetriebenen Demenzprävention auszuschöpfen.
Vorstellung der Ergebnisse und Handlungsempfehlungen
- Svenja Caspers, Leiterin der Arbeitsgruppe; HHU Düsseldorf und Forschungszentrum Jülich
- Joachim Schultze, Mitglied der Arbeitsgruppe; Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen
Politische Kommentierung
- Karl Lauterbach, MdB; Vorsitzender des Ausschusses für Forschung, Technologie, Raumfahrt und Technikfolgenabschätzung im Bundestag (angefragt)
Themen und Inhalte
- Überblick über den aktuellen Wissensstand zur Prävention von Demenzen und das Potenzial datengetriebener Ansätze
- Zusammenspiel zwischen individualisierter Verhaltensprävention und Verhältnisprävention durch gesundheitsförderliche Lebensbedingungen
- Der empfohlene Ansatz von individualisierten Risikoprofilen und einem zweistufigen Demenzrisikoscreening
- Ansätze für eine bessere Datenverfügbarkeit und damit verbundene Handlungsempfehlungen
- offene Forschungsfragen
Teilnahme
Zur Teilnahme an der Online-Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich.
Kategorie
Sprache
Veranstalter
Vortrag
Online
27.03.2026
,
10:00
–11:15
online
Kostenlos