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Anatomie im Nationalsozialismus
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Anatomie im Nationalsozialismus

Vortrag zu NS-Medizin
Erfahren Sie mehr über die NS-Medizin und ihre Folgen für die heutige medizinische Ausbildung.

Der öffentliche Abendvortrag „Von der Routine zum Mord“ beleuchtet die Geschichte der Anatomie im Nationalsozialismus und ihre Relevanz für die medizinische Ausbildung heute. Prof. Sabine Hildebrandt, Anatomin und Medizinhistorikerin an der Harvard Medical School, zeichnet die Verfolgung jüdischer Anatomen, die Anpassung des Fachs an das Regime und die Forschung an den Leichnamen von NS-Opfern nach.

Im anschließenden Podiumsgespräch diskutieren Alena Buyx, Professorin für Ethik der Medizin und Gesundheitstechnologien an der TUM, Jens Waschke, Professor für vegetative Anatomie an der Ludwig-Maxmilians-Universität München und Dr. Philipp Rauh vom Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der TUM unter der Moderation von Prof. Pascal O. Berberat, wie die Auseinandersetzung mit der NS-Medizin Verantwortungsbewusstsein, ethisches Urteilsvermögen und Professionalität im Medizinstudium stärken kann. Die Veranstaltung findet im Rahmen einer durch den Ideenwettbewerb zur Exzellenzstrategie geförderten Summer School statt.

Kategorie

Sprache

Vortrag
Vor Ort
Di., 
06.10.2026
, 
18:00
TUM Klinikum Rechts der Isar, Hörsaal A, Eingang Einsteinstraße 3, 81675 München
Kostenlos
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