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Geschlechtersensible Medizin – was ist das eigentlich?
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Geschlechtersensible Medizin – was ist das eigentlich?

Online-Vortrag im Rahmen des LGL Campus

Männer und Frauen unterscheiden sich biologisch. Dennoch baute die Medizin historisch auf einem männlichen Modell auf, das als Norm galt, während Frauen in klinischen Studien lange unterrepräsentiert waren. Der aktuelle Fokus auf Frauengesundheit hat zum Ziel, medizinische Versorgung gerechter, sicherer und individueller zu machen.

Die Geschlechtersensible Medizin (GSM) geht noch einen Schritt weiter: sie untersucht die Wechselwirkung von biologischen (engl. sex) und soziokulturellen (engl. gender) Geschlechterunterschieden bei Gesundheit und Krankheit. Denn alle Geschlechter profitieren, wenn ihre Unterschiede und Gemeinsamkeiten wahrgenommen, sie adäquat angesprochen und Präventionsangebote sowie Therapiemaßnahmen auf sie abgestimmt werden.

Im Vortrag wird anschaulich erklärt, wie GSM biologische Unterschiede, etwa Chromosomen und Geschlechtshormone, mit soziokulturellen Einflüssen wie Rollenbildern, Bildung, Alter, Religion und Geschlechtsidentität zusammendenkt. Zudem wird gezeigt, wie die Erkenntnisse der GSM zu gerechterer Prävention, sicherer Diagnostik und individuelleren Therapien führen können und somit ein wichtiger Schritt zu einer individualisierten Medizin sind.

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Vortrag
Online
19.05.2026
14:00
–15:00
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