Technische Universität München
The shape of stars: A history of star-image formation
Vortrag zu Astrophysik und Kunst
Entdeckt, wie sich Bilder von Sternen wandelten und Fotografie die astronomische Forschung prägte.
Mit dem Aufkommen der Fotografie veränderte sich die astronomische Bildproduktion grundlegend. Fotografische Sternkarten boten nicht nur neue Möglichkeiten der Darstellung und Erfassung von Sternen, sondern warfen auch Fragen nach dem Verhältnis von Fotografie und astronomischer Erkenntnis auf. Omar Nasims Vortrag widmet sich den unterschiedlichen Formen der Visualisierung von Sternen und deren materieller Hervorbringung. Im Zentrum steht dabei die Frage, welche Herausforderungen fotografische Sternkarten für die Astronomie des 19. und frühen 20. Jahrhunderts mit sich brachten.
Omar Nasim ist seit 2016 Professor für Wissenschaftsgeschichte an der Universität Regensburg. Sein Bachelorstudium in Philosophie und Physik schloss er mit Auszeichnung an der University of Manitoba ab und promovierte 2007 in Philosophie an der University of Toronto. 2012 habilitierte er an der ETH Zürich im Fach Wissenschafts- und Technikgeschichte. Vor seiner Berufung nach Regensburg war er in Forschung und Lehre tätig und erhielt Stipendien an zahlreichen internationalen Institutionen.
Die „Physics and Art Mondays“ sind eine öffentliche Veranstaltungsreihe im Rahmen der Kooperation zwischen der Akademie der Bildenden Künste München, dem SFB1258 „Neutrinos und Dunkle Materie in der Astro- und Teilchenphysik“ an der Technischen Universität München und dem Haus der Kunst München.
Vortragssprache: Englisch
Kategorie
Sprache
Veranstalter
Vortrag
Vor Ort
Mo.,
02.11.2026
,
18:30
–20:00
Akademie der Bildenden Künste München, Akademiestr. 2-4, 80799 München
Kostenlos
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