LMU – Ludwig-Maximilians-Universität München
Ausstellung: „Um-benannt.“

Ausstellung „Um-benannt. Straßennamen und Erinnerungskultur in München nach 1945“. Eine Ausstellung über Erinnerungskultur, Straßennamen und den Umgang mit dem NS-Erbe
Seit 80 Jahren befindet sich das Hauptgebäude der LMU am Geschwister-Scholl-Platz 1, der wie andere Straßen und Plätze in München nach Mitgliedern der Weißen Rose benannt wurde. Die Ehrung von Opfern des NS-Regimes, Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfern durch die Benennung von Straßen und Plätzen sollte Ausdruck der politischen Neuordnung und der Abkehr vom Nationalsozialismus in München sein.
Die politischen und gesellschaftlichen Debatten über den Umgang mit dem Erbe des Nationalsozialismus, Ehrungen und Erinnerungskultur unmittelbar nach Kriegsende sind die zentralen Themen der Ausstellung. Die von Studierenden der LMU unter der Anleitung der Historikerin Constanze Jeitler kuratierte Ausstellung lädt dazu ein, den Stadtplan als Spiegel historischer Debatten und aktueller Deutungskämpfe neu zu entdecken.
In Kooperation mit dem Lehrstuhl für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte, der Weißen Rose Stiftung e.V. und dem Stadtarchiv der Landeshauptstadt München.
Kategorie
Sprache
Veranstalter
Ausstellung
Vor Ort
13.07.2026
–
17.10.2026
LMU Hauptgebäude, Univ. Bibliothek (F015), Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München
Kostenlos
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