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Kabinettausstellung „Das KZ Dachau in der frühen Nachkriegspublizistik (1945–1950)“

Das Konzentrationslager Dachau bestand als Werkzeug staatlichen Terrors vom Anfang bis zum Ende der NS-Gewaltherrschaft und damit mehr als doppelt so lange wie die anderen Konzentrationslager auf deutschem Boden. Mindestens 41.500 Häftlinge verstarben durch Mord, Gewalt, Zwangsarbeit, Hunger und Krankheiten. Unmittelbar nach der Befreiung durch die US-Armee Ende April 1945 dokumentierten Filmaufnahmen die grauenhaften Zustände im Lager, durch die das KZ Dachau weltweite Aufmerksamkeit erregte und zum Inbegriff nationalsozialistischer Gewaltverbrechen wurde.

Zwischen 1945 und 1950 erschienen in den Besatzungszonen der Alliierten in Deutschland und Österreich bzw. in der jungen Bundesrepublik und DDR sowie im benachbarten Ausland rund 80 deutschsprachige Monographien, die sich unter verschiedensten Aspekten mit dem KZ Dachau befassten. Knapp die Hälfte davon hat sich bis heute im Bestand der Universitätsbibliothek der LMU München im Original erhalten.

Die Kabinettausstellung zeigt eine Auswahl dieser Werke.

Kategorie

Sprache

Ausstellung
Vor Ort
06.07.2026
08.01.2027
08:00
–20:00
LMU, Foyer Lernzentrum Geschwister-Scholl-Platz 1, 88539 München
Kostenlos
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