LMU – Ludwig-Maximilians-Universität München
Leiden und Widerstand

Leiden und Widerstand: Darstellungen von Gewalt und Trauma in jüdischen Museen
„Nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben, ist barbarisch“, schrieb Theodor W. Adorno im Jahr 1949. Viele Denkerinnen und Denker folgten seiner Einsicht, und die Frage nach der Unmöglichkeit sowie den Grenzen der Schoah-Darstellung wird seitdem heftig diskutiert. Mehr als 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ringen verschiedene jüdische Museen mit dieser Herausforderung. Gibt es – und soll es geben – eine bestimmte moralische Verantwortung in dieser Hinsicht? Wie stellt man Gewalt dar, ohne sie zu glorifizieren?
In diesem Vortrag von Professor Yaniv Feller (Fellow der Alexander von Humboldt-Stiftung) wird eine vergleichende Perspektive entwickelt, die diese Fragen in einem neuen Licht erscheinen lässt.
Anmeldung erforderlich!
Kategorie
Sprache
Veranstalter
Vortrag
Vor Ort
05.05.2026
,
18:15
–20:00
LMU, Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München
Kostenlos
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