LMU – Ludwig-Maximilians-Universität München
Triumphbögen Italiens in Afrika

Triumphbögen Italiens in Afrika. Antikenrezeption und Modernismus im kolonialen Kontext
Die monumentalen Triumphbögen, die in den 1920er und 30er Jahren in Italiens afrikanischen Kolonien in Somalia und Libyen errichtet wurden, verkörperten auf eindrucksvolle Weise den Anspruch des damaligen italienischen Reiches auf eine besondere Verbindung zu den Errungenschaften des Römischen Imperiums. Neben Beispielen, die sich stärker an klassischen oder neoklassischen Vorbildern orientierten, gab es jedoch auch solche, deren Gestaltung kaum Ähnlichkeit mit konventionellen Modellen aufwies. Ihre Architektursprache, die oft lokale Elemente integrierte, zeugte vielmehr von der intensiven Auseinandersetzung deren Architekten mit den Herausforderungen der Moderne und des Modernismus.
Der Vortrag von Professor Francesco de Angelis (New York) wird diese Bögen vorstellen und Italiens komplexes – und angespanntes – Verhältnis sowohl zu seiner klassischen Vergangenheit als auch zu seiner kurzlebigen Kolonialzeit im 20. Jahrhundert erörtern.
Kategorie
Sprache
Veranstalter
Vortrag
Vor Ort
16.07.2026
,
18:15
–20:15
Auditorium des Staatlichen Museums Ägyptischer Kunst, Gabelsbergerstraße 35, 80333 München
Kostenlos
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